Die Anfänge der Europäische Union reichen bis in die fünfziger Jahre zurück. Einst waren es sechs Staaten, die die Europäische Gemeinschaft gründeten. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte eine wirtschaftliche Zusammengehörigkeit einen erneuten militärischen Disput unmöglich machen. Außerdem sollte der größere Markt dazu beitragen, dass sich das wirtschaftliche Wachstum beschleunigte. Im Jahr 1992 wurde die Europäische Union aus der Europäischen Gemeinschaft hervorgehend gegründet. Hier wurde der Vertrag von Maastricht unterzeichnet. Nun war es nicht mehr nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine politische Zusammenarbeit. Auf dem ersten Vertrag aufbauend wurden weitere Verträge geschlossen, mit denen die verschiedenen Kompetenzen noch ausgebaut wurden.
Gründungsmitglieder der Europäischen Union waren einst Belgien, die BRD, Frankreich, Italien, Luxemburg sowie die Niederlande. Im Jahr 1973 traten dann Großbritannien, Dänemark und Irland bei. Norwegen wollte ebenfalls beitragen, hier war allerdings die Bevölkerung dagegen. 1981 folgten dann Griechenland, 1986 Spanien und Portugal. Sie mussten allerdings vorab einige Prozesse zur Demokratisierung durchlaufen. 1995 waren es dann Schweden, Finnland und Österreich, die der Europäischen Union beitraten. Damals fand die so genannte zweite Norderweiterung statt. Die Norweger stimmten wieder gegen einen Beitritt.
Im Mai 2004 traten im Zuge der ersten Osterweiterung zehn Staaten der Europäischen Union bei, darunter sechs ehemalige kommunistische Staaten. Seither zählen also auch Estland, Lettland, Polen, Litauen, Slowenien, Tschechien, Ungarn und die Slowakei zu den Mitglieder der EU. Auch Malta und Zypern traten bei. Im Jahr 2007 folgten nun Rumänien und Bulgarien, so dass die Europäische Union inzwischen über insgesamt 27 Mitgliedsstaaten verfügt. Allerdings kam es im Laufe der Zeit nicht nur zu Erweiterungen, sondern auch zu Verkleinerungen. So gehörte einst Algerien zur Europäischen Gemeinschaft, als es noch zu Frankreich gehörig war. 1962 wurde Algerien unabhängig und damit nicht mehr Teil der EG. Auch Grönland zählt seit 1985 nicht mehr dazu, es trat 1985 aus der Europäischen Union aus. Es ist zwar zu Dänemark gehörig, dennoch autonom.
Soll die englische Sprache erlernt oder vertieft werden, so stehen verschiedene Ziele zur Verfügung. So gibt es die Sprachreise Malta . Bei dieser wird sich der Teilnehmer eher so fühlen, als würde er Urlaub machen. Die Sprache auf Malta wird in der Schule sehr rein gelehrt, ist es aber im Alltag natürlich nicht. Hier kann der Schüler gleich lernen, dass es für viele Dinge verschiedene Bezeichnungen gibt und im Umgang mit den Einheimischen die eigenen neuerworbenen Kenntnisse anwenden.